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Mit Radiodaten des ALMA-Observatoriums und einem Modell für Scheiben aus Gas und Staub um junge Sterne konnte jetzt die Masse einer solchen protoplanetaren Scheibe um den Stern GM Aurigae bestimmt werden. Die Daten deuten darauf hin, dass es in der Scheibe eine instabile Region gibt, in der ein riesiger Gasplanet entstehen könnte. (17. September 2021)

ALMA: Detaillierter Blick in planetare Kinderstube



Reiche Männer wollen in den Weltraum: Nach Jeff Bezos und Richard Branson startete in der vergangenen Nacht der Milliardär Jared Isaacman ins All. Er nutzte dazu die Dienste eine weiteren Milliardärs - von Elon Musk und dessen Firma SpaceX, der mit dem Flug auch seine Konkurrenz übertrumpfte: Die Crew Dragon wird drei Tage lang die Erde umkreisen - in einer Höhe von rund 575 Kilometern. (16. September 2021)

Inspiration4: Drei Tage in der Crew Dragon um die Erde



Sind Sandhügel auf dem Mond steiler als auf der Erde? Diese Frage war Ausgangspunkt einer jetzt vorgestellten Untersuchung, die es erlauben könnte, aus dem Böschungswinkel von Hügeln auf Planeten und Monden auf die vorherrschende Partikelgröße zu schließen. Das ist etwa für den Aufbau von Forschungsstationen von Bedeutung, wenn dazu vor Ort vorhandenes Material genutzt werden soll. (15. September 2021)

Geophysik: Sandhügel auf Mond, Mars und anderswo



Die diesjährige Herbsttagung der Astronomischen Gesellschaft hätte in diesem Jahr eigentlich in Bremen stattfinden sollen, aufgrund der Corona-Pandemie gibt es das internationale Treffen aber nur virtuell - einschließlich Preisverleihung und zugehöriger Vorträge. Während diese nur registrierten Teilnehmern offenstehen, kann beim öffentlichen Abendvortrag am Mittwochabend jeder zuschauen. (14. September 2021)

AG-Tagung: Per Zoom in das Universum



Der NASA-Marsrover Perseverance hat inzwischen zwei Gesteinsprobe genommen. Eine erste Begutachtung des Gesteins spricht dafür, dass es früher lebensfreundliche Bedingungen in dieser Region des Roten Planeten gegeben haben könnte. Insbesondere scheint sich die Vermutung zu bestätigen, dass es im Jezero-Krater längere Zeit feucht war. (13. September 2021)

Perseverance: Wohl längere Zeit Wasser im Jezero-Krater



Im Rahmen der Mission Cosmic Kiss soll der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer voraussichtlich Ende Oktober zur Internationalen Raumstation ISS starten und dort bis Frühjahr 2022 arbeiten und forschen. Für Maurer wird es der erste Flug ins All sein. Für seine Aufgaben auf der ISS hat er sich mehrere Jahre lang vorbereitet. (10. September 2021)

ISS: ESA-Astronaut Maurer startbereit für Cosmic Kiss



Die europäische Südsternwarte ESO hat heute die bislang detailliertesten Bilder des Asteroiden Kleopatra veröffentlicht. Der Brocken umkreist die Sonne im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und hat eine Form, die an einen Hundeknochen erinnert. Die neuen Beobachtungen lieferten auch Hinweise auf die Entstehung des Asteroiden. (9. September 2021)

VLT: Neues vom Hundeknochen-Asteroiden



Weiße Zwerge sind die ausgebrannten Überreste von sonnenähnlichen Sternen. Ihre Entwicklung sollte dementsprechend wenig spektakulär sein: Sie sollten einfach allmählich abkühlen. Neue Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Hubble deuten nun aber darauf hin, dass manche Weiße Zwerge auf ihrer Oberfläche noch Wasserstoff verbrennen. (8. September 2021)

Hubble: Manche Weiße Zwerge altern anders



Premiere auf dem Roten Planeten: Der NASA-Marsrover Perseverance hat erstmals eine Gesteinsprobe genommen und diese in einem luftdichten Probenbehälter verpackt. Für eine kommende Marsmission kann diese Probe auf der Oberfläche deponiert, eingesammelt und anschließend zur Erde transportiert werden. (7. September 2021)

Perseverance: Erste Gesteinsprobe erfolgreich genommen



Der im Juni gestartete Nanosatellit W-Cube sendet aus seiner Umlaufbahn in 500 Kilometer Höhe erfolgreich Testsignale im Q- und W-Band zur Erde. Dabei sammelt er wichtige Daten für die Erschließung neuer Frequenzbereiche für zukünftige Satellitenkommunikationssysteme. Der Kapazitätsbedarf steigt nämlich immer weiter an. (6. September 2021)

W-Cube: Kommunikation im Q- und W-Band



CanSat Germany lädt ab sofort wieder Schüler und Schülerinnen ein, beim CanSat-Wettbewerb teilzunehmen und einen eigenen Minisatelliten zu bauen. Der "Dosensatellit" hat die Maße einer handelsüblichen Getränkedose und wird mit einer Rakete in eine Höhe von einem Kilometer geschossen. Die Teams lernen so alle Phasen einer Raumfahrtmission kennen. (3. September 2021)

CanSat: Neue Runde für Dosensatelliten-Wettbewerb



Welcher Strahlenbelastung wären Raumfahrende bei einer Mission zum Mars ausgesetzt? Diese Frage versuchte nun ein Forschungsteam mithilfe umfangreicher Simulationen zu beantworten. Danach sollte eine Marsmission auch bei optimalem Strahlenschutz nicht länger als vier Jahre dauern und zudem während des solaren Aktivitätsmaximums gestartet werden. (2. September 2021)

Strahlenschutz: Marsmission sollte maximal vier Jahre dauern



Im September geht der Sommer zu Ende: Nach der Tagundnachtgleiche am 22. sind die Nächte wieder länger als die Tage. Am Nachthimmel sind aber noch immer die Konstellationen des Sommers zu sehen, doch werden auch die Konstellationen des Herbstes immer besser sichtbar. Jupiter und Saturn und auch die Venus sind am Abendhimmel präsent. (1. September 2021)

Der Sternhimmel im September 2021: Herbstbeginn mit zwei Gasriesen



Wie lassen sich die Phasenkurven von Planeten und Monden, also die Menge des Sonnenlichts, die von einem Objekt wieder reflektiert wird, möglichst einfach berechnen? Ein Berner Astrophysiker hat für dieses alte mathematische Problem neue Formeln entwickelt, die die Dateninterpretation erheblich vereinfachen sollten. Dies könnte auch für die Exoplanetenforschung von Bedeutung sein. (1. September 2021)

Theorie: Neue Methode zur Berechnung der Phasenkurven von Planeten



In der Radioastronomie fallen schon heute ungeheure Datenmengen an, die mithilfe von Spezialrechnern ausgewertet und aufbereitet werden müssen. Und diese Menge an Daten wird immer größer: In Nordrhein-Westfalen haben sich daher acht Institute zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Wege bei der Datenauswertung zu erkunden. Helfen soll unter anderem künstliche Intelligenz. (31. August 2021)

Radioastronomie: Besserer Blick ins All dank künstlicher Intelligenz



Mit einem Dragon-Raumfrachter sollen heute die ersten Experimente für die Mission Cosmic Kiss des deutschen ESA-Astronauten Matthias Maurer auf der Internationalen Raumstation ISS eintreffen. Dabei ist auch ein Versuch, an dem Schülerinnen und Schüler aus Grundschulklassen beteiligt sind. Zudem soll Maurer einem spannenden Effekt untersuchen - mit Spielfiguren. (30. August 2021)

ISS: Vorbereitungen für Cosmis Kiss



Am Wochenende soll von Cape Canaveral aus ein Dragon-Raumfrachter zur Internationalen Raumstation ISS starten. An Bord werden auch Hunderte Materialproben aus Saarbrücken sein, mit deren Hilfe untersucht werden soll, auf welchen Oberflächenstrukturen sich Krankheitskeime am schlechtesten ansiedeln und vermehren können. (27. August 2021)

ISS: Spezielle Oberflächen gegen Krankheitskeime



In den Daten der dritten Himmelsdurchmusterung mit dem Spektrum-Röntgen-Gamma-Observatorium, an dem mit eROSITA auch deutsche Forschende beteiligt sind, wurden nun die Überreste eine Supernova entdeckt, die sich vor rund 40.000 Jahren im Halo der Milchstraße ereignet haben dürfte. Der Überrest hat heute einen Durchmesser von 600 bis 700 Lichtjahren. (26. August 2021)

eROSITA: Supernova-Überrest im Halo der Milchstraße



Dass der Nachthimmel nur an wenigen Orten noch wirklich dunkel ist, zeigt nicht nur die eigene Erfahrung, sondern belegen auch Satellitenaufnahmen. Doch welche Lichtquellen sind dafür genau verantwortlich? Um darauf eine Antwort zu finden, sollen nun mit einer speziell entwickelten App die Lichtquellen in ausgewählten Regionen erfasst werden - mit der Hilfe von Freiwilligen. (25. August 2021)

Lichtverschmutzung: Bürgerforschende zählen Lichter der Nacht



Studierende aus Deutschland und Luxemburg haben im Rahmen des Wettbewerbs Überflieger 2 die Möglichkeit, ein Experiment für die Internationale Raumstation ISS zu entwickeln und später auch im All durchführen zu lassen. Der Start der Experimente soll Ende 2022 oder Anfang 2023 erfolgen. Die Gewinnerteams können den Start vor Ort live mitverfolgen. (24. August 2021)

ISS: Studierenden-Experimente auf der Raumstation



Die NASA-Sonde OSIRIS-REx lieferte nicht nur detaillierte Daten über das Aussehen und die Beschaffenheit des Asteroiden Bennu, sondern auch präzise Informationen über dessen Umlaufbahn. Der daraus berechnete Orbit bestätigt, dass Bennu zu den für die Erde gefährlichsten bekannten Asteroiden zählt. Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags ist allerdings sehr gering. (23. August 2021)

OSIRIS-REx: Der Orbit von Asteroid Bennu



Die Struktur unserer Milchstraße zu bestimmen, ist alles andere als einfach: Da wir uns mitten in der Scheibe dieser Spiralgalaxie befinden, fehlt uns der Blick von oben. Nun wurden frühere Beobachtungen des Weltraumteleskops Spitzer mit aktuellen Daten des Astrometriesatelliten Gaia kombiniert und eine bislang unbekannte Struktur im Sagittarius-Arm der Milchstraße entdeckt. (20. August 2021)

Milchstraße: Unbekannte Struktur im Sagittarius-Arm entdeckt



Jupiter, der größte Planet des Sonnensystem, erreicht morgen seine Oppositionsstellung zur Sonne. Er ist damit die gesamte Nacht über zu beobachten und der Erde vergleichsweise nahe und damit auch besonders hell. Inzwischen ist der Gasriese auch wieder besser zu beobachten als zuletzt, so dass ein Blick mit Fernglas oder Teleskop besonders lohnt. (19. August 2021)

Jupiter: Gasriese zum Wochenende in Opposition



Der Asteroid Phaethon gilt als Ursprungskörper des Sternschnuppenstroms der Geminiden im Dezember. In der Regel werden Kometen für die Entstehung von Sternschnuppenströmen verantwortlich gemacht. Welchem Umstand also verdankt der Asteroid seine kometenähnlichen Eigenschaften? Verdampfendes Natrium könnte eine Erklärung liefern. (18. August 2021)

Asteroiden: Warum verhält sich Phaethon wie ein Komet?



Raumfahrzeuge mit einer Vielzahl von Messsonden zu überwachen, ist aktuell nicht praktikabel, wäre aber für einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb durchaus sinnvoll. Die Idee eines Teams der Universität Würzburg könnte helfen: Mit einer Sensorfolie wollen sie überwachen, wie gut Luft- und Raumfahrzeuge die mechanischen Belastungen des Flugs aushalten. (17. August 2021)

Raumfahrt: Innovative Sensorfolie aus Würzburg

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