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Kristian Rink Pinned item friendica
Früchte der Saison. Vom Reisen ohne Bewegung. Vom Kämpfen mit Sätzen, die sich im Kopf verformen. Vom Navigieren, Verknüpfen, Verlorengehen im Netz. Mit Bildern. Wie gehabt viel zu lang, vermutlich auch zu konfus. Ich weiß es nicht bessser.
dm.zimmer428.net/2021/07/fruech…
Aphosophiker Pinned item Twitter
@kr428 Interessanter Text, der auch Einblick in Ihre Werkstatt gibt, die scheinbar wenig mit Ihren hier vorgewiesenen poetischen Tweets zu tun hat: hier die morgendliche Stille von Natur und Siedlung, dort die Tiefen der digitalen Welt, in denen ich ebenfalls surfe, auf anderen Kanälen.


Hinter Fenstern treibt Wind feinen Regen durch die Straßen. Gartenblumen, verbleibendes Bunt für einen Tag, der sparsam mit seinen Farben ist. Gleichförmiger weißer Himmel, bewegte Bäume, Kaffee für Stunden, die ohne Eile sein dürfen. Gewöhnung an den neuen Herbst.

Noch später: Bleiche Wolken über schwarzen Häuserwänden, abstrakte gelbe Fenstermuster hinter Baumgewirr. Frühe Gespenster beobachten, vorsichtig aus schmalen Augen. Im Hinterhof fallen klappernd Dinge um, ein Hund bellt erschrocken. Wenige Stimmen, fern, fremd. Nachtunruhe.

Später: Von der Straße her weht Klingeln und schlechte Musik durch den Vorabend. Es dämmert, angerissene Themen wandern zurück in die gedankliche Mappe. Wolken bleiben, während Tage dahin ziehen, die Zeit keine guten Worte findet. Wochenende, stille Stunden, Momente im Zwielicht.


Kristian Rink friendica
#friendica crowd: What's the recommended way of importing a contact list exported off mastodon? Is that even possible? Would like to sync my accounts a bit better...


Später sind die Wiesen geschnitten, die Pflaumen geerntet, die Flaschen geleert. Vor den Hügeln liegt Dunkel, am Horizont kündet Feuerwerk von Festen jenseits des Waldes. Die Nacht ist lau und dicht, und irgendwann merkt man, dass es in Strömen regnet. Rauschen über dem Land.

Dort draußen reifen die Pflaumen an schweren Ästen. Ein wenig Sonne fehlt in diesem Jahr, aber trotzdem bleibt Demut ob des unverdienten Überflusses. Über dem Tag: Milchiger Himmel, Kaffee im Freien und der Schatten des Datums. Gedanken sortieren, zwischen hohem Grün.


Der späte Tag trocknet unter dunklen Himmeln. Fernes Grollen am Rande der Wahrnehmung. In der Straße entlädt ein Pizzakurier seinen Wagen. Zwei Etagen darüber zieht man sich vom Balkon in die Räume zurück, lässt Licht hinter Vorhängen verschwinden. Nacht, als Zeit und Stimmung.


@VaeterchenFrost Eine der Bands, die ruhig hätten länger aktiv bleiben können... Funktioniert auch nach drei Jahrzehnten noch. 🙂
@kr428 Ach so, das ist schon älter? Klang ein bisschen blechern 😅

Krachender Donner beschleunigt den Schritt. Ein Vorgang aus Tropfen, Blick nach unten. Die Stadt eilt vorüber, unscharfe Reflektionen von Passanten auf nasser Straße. Wasser in den Haaren, in den Schuhen. Und hinten am Horizont der Regenbogen kurz vor der Dämmerung.
@ms_conni Ja, zum Glück ist es noch vergleichsweise mild. Aber der eine Donnerschlag war mehr als beeindruckend...😶
@kr428 Und die Blitze. Ich mag die Urgewalt des Gewitters. Schon immer. So reinigend. Aber nass bin ich geworden 😉

Gewitter aus heiterem Himmel. Regen, dicht, laut, hart. Der frühe Nachmittag dufet nach Wasser, Straße, Dreck. Ein vorüberziehender Spuk. Am Fenster des Heimbüro suchen zwei Wespen Schutz. Wolkenberge gegenüber, und blauer Himmel dazwischen. Immer noch Freitag.

#friendica crowd: What mobile app do you suggest for use with an #Android device these days? Anything that should work well out of the box?

A static dark sentiment of old summers for the morning.
Slowemotion.
youtube.com/watch?v=8SE7fD…

Wieder Freitag. Über dem Viertel läutet es, auf den Straßen bricht man auf in einen sonnigen Morgen. Im Heimbüro dampft der Kaffee, Mails stapeln sich, irgendwie fehlt noch ein Zusammenhang in allem. Rote Fäden suchen, lose Enden finden. Dann eben so. Habt es ruhig!🙂️

Dann bleibt nicht mehr viel vom Tag, außer hohem klarem Himmel und mehr Sternen als sonst. Unten an der Ecke haben Teenager mit Pizzas auf dem Rinnstein Platz genommen, stilvoll, mit Wein und Kerze. Ein leises Lachen, und immer noch eine stille, freundliche Wärme in der Straße.


Happiness consists in realizing it is all a great strange dream.

Später: Glühende Kohle im Grill, endloser Sonnenuntergang. Keine Wolken am Himmel, ein Kaltgetränk auf das Echo des Sommers, während die Gartenmaus unter den Parasolen durchs Unterholz wuselt, Blätter fallen, etwas nahender Herbst in der Luft liegt. Aufräumen vor dem Regen.
@ms_conni Wenn man dabei ist und zusieht... es gibt keinen besseren Begriff dafür. 😊
@kr428 "Echo des Sommers" ist auch sehr schön ❤️

I think I might be everything you're running from.
youtube.com/watch?v=zwok3X…
#zanias

Wenig Wind zwischen Tür und offenem Fenster. Nachhall der Nacht, erste Dissonanzen des Morgens. Zweiter Kaffee, mentales Strecken in alle Richtungen, um beweglich zu werden. Der Vorsatz schadet nicht. Sonst: Elstern auf dem Dach beobachten. Fokus üben. Habt es ruhig heute!🙂️

Darüber hinaus: Schatten. Schatten in der Straße, in der Dämmerung rötlichen Kunstlichts. Schatten tanzend auf den Vorhängen gegenüber. Eigene Schatten, von diffusem Licht in den Raum gezeichnet, eins mit dem Dunkel werdend. Löcher in die Nacht denken, in die die Träume stolpern.

The other side of the day.
youtube.com/watch?v=VMhusr…

There is a hole in the night that the city keeps travelling round....
... and one more while we're at it.
youtube.com/watch?v=lh86tx…


Andernorts dösen Reihengaragen in der Nachmittagssonne. Sand und Staub auf zerfahrenem Beton. Über die Vorstadtstraße treiben bunte Blätter, die Hecke an der Mauer ist längst nur noch ein undurchdringliches Grün. Irgendwo spielt jemand Klavier, der Tag lehnt sich kurz zurück.

Wiederkehrende Bilder. Morgenhimmel. Bäume im späten Sonnenaufgang. Auf halber Strecke zwischen Träumen und Nachmittag, aber zumindest jenseits des Punktes rein mechanischer Bewegungen. Nochmal Kaffee kochen. Bewußt Mails lesen. Ruhe in den Tag bringen. Habt es mild heute...!🙂️

Fortschreitender Abend. Feierabendbier, flüssige Dunkelheit. Fenster weit offen für jene Reste, die ein knauseriger Sommer in der Stadt vergessen hat. Echos von Worten in der Straße. Motorengeräusche. Samthimmel. Und ein Duft von Stadt, der fast den Verstand raubt.
@kr428 Ich mag deine Art zu schreiben. Danke 🙂

Diesseits der Nacht treiben Heißluftballons zwischen Dächern und grauen Wolken. Morgenverkehrswellen branden durch die Straße, schwer bepackte Grundschüler üben neue Wege, irgendwo im Hinterhof überhört man den Wecker. Noch fehlt Licht. Noch fehlt Schwung. Kommt gut in den Tag!

Vom Fangen von Geräuschen in kürzer werdenden Tagen. Heute: Schlagende Autotüren, das Krachen von Flaschen in Altglascontainern weit nach der Dämmerung, lachende Kinder, russischer Rap irgendwo zwischen den Häusern. Einmal mehr Soundtrack für mentale Filme. Betonstadtnacht.


Der Morgen: Müde und laut. Irgendwo arbeitet ein Bagger, gelegentlich vibriert der Boden bis in den Kopf. Auf der Straße rennen und lachen Kinder, verschwinden in den Morgenbussen. Dazwischen hängen Reste von Schlaf und langsam ausbleichende Träume. Aufwachen. Habt es gut heute!

Gegenüber: Küchenparty unter dem Abendstern. Kerzen, Wein, offene Fenster. Sonntag zerfließt in der Dunkelheit wie die Wolken, die Federn gleich über die Stadt treiben. Dunkler Jazz, Nachbarn unten rauchen auf dem Balkon, alle anderen sind schon verschwunden zwischen den Tagen.


Im Garten leben die Insekten streng getrennt, heute: Hummeln im Lavendel, Schmetterlinge im Sommerflieder. Äpfel reifen, Kohl wächst und in den Wiesen beginnt die Zeit der Spinnweben. Sonne zwischen Blüten, Augenblicke abseits dieser lauten Tage.

Träger Morgen. Immer noch Nebel über der Stadt, den nur langsam eine blasse Sonne durchdringt. Auf der Straße wird laut gesprochen, gegenüber frühstückt man noch am offenen Fenster. Planlosigkeit genießen. Drinnen. Draußen. Habt es gut heute! 🙂


Guten Morgen liebe Politiker, Journalisten und Psychopathen ☕️🚿

4025955


Noch später. Schatten und Licht spielen auf beschlagenen Fenstern. Feuerwerk ist verblasst, in den Straßen lachen zwei Nachtschwärmer, gegenüber schlafen schwarze Zimmer. Etwas Rauch in der Luft, wenig Sterne über der Stadt. Alter Abend, junge Nacht.
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