loma.ml

Irgendwann schließt die Tür, Welt lebt hinter weit offenem Fenster weiter. Noch nah, aber etwas auf Abstand. Gegenüber hinter dem Vorhang streichelt Menschschatten Hundschatten. Kalte, aber weiche Luft erfüllt das Dunkel der leeren Straßen. Wieder zu spät, früh schlafen zu gehen.

Close music. Heard this for the first time, like, seven or eight years ago and never managed to get off that band again....
youtube.com/watch?v=hcovM2…


Auf dem Parkplatz versickert letztes Tageslicht im brüchigen Asphalt. Im Supermarkt des geringsten Misstrauens packt ein Anzugträger mehrere Flaschen Korn und billige Fertiggerichte aufs Band. Hinter ihm brüllen Zeitungen Schlagzeilen in den Abend. Jeder Winter ist anders kalt.

Frühe Tage, spärlicher Schlaf. Wolken flohen, ein übernächtigter Mond erhellt die kühle, noch ziellose Stunde. Unten rangieren Umzugswagen, das Piepen trägt sehr weit in der frühen Stille. Alles zu laut. Man sollte um diese Zeit nicht ohne Kaffee sein. Kommt gut in den Morgen!
Miguela diaspora
Merci pour vos mots si poétiques !

I have _no_ idea how this got to float by tonite.
It's been literally ages since I saw them on stage for the last time....... but the mood's still there. Good music for nights too.
youtube.com/watch?v=zXVYno…

Abendrituale: Den Mond suchen. Versuchen, den Duft der Nacht in Vergangenem wiederzufinden, dabei scheitern, bestenfalls eines Gefühls habhaft werden. Die vielen Stücke Zeit zusammenfegen, in die der Tag zerfallen ist. Und die buntesten davon aufheben, für wenn Heute Gestern ist.
Miguela diaspora
chercher la lune... même les jours de nouvelles lunes ?
@Miguela Always looking for the moon, sometimes it helps... ;)

Nachmittag. Zwischen blauen Blöcken steht alles, reißt der Gedankenstrom kurz ab, bleibt im Blick über die Dächer eine unerklärliche Faszination für die Muster der Wolken und Bäume, die sich im Grau berühren. Und eine Ahnung von Müdigkeit. Tiefe Ruhe in einem kurzen Augenblick.


pushFediverse
@pushFediverse

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chaos.social/web/statuses/1…

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Dann streift früher Wind durch das Heimbüro, sucht Anfänge, wirbelt Vergangenes auf, das wie weicher Staub auf allem liegt. Der Morgen sucht Rhythmus zwischen Resten müder Träume und rohen ersten Gedanken. Vom Versuch bewussten Handelns: Es ist kompliziert. Habt es ruhig heute!


Keep on. The work of the world is always done by creatures too tired to do it.' ― Carol Emshwiller

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Es wird kälter. In der Straße krächzt ein Radio, zwei leise Stimmen singen dazu: Jene seltsame Art Musik, die man nicht freiwillig hört und lang nicht wieder los wird. Die Kirchturmuhr schlägt, jenseits des Flusses rumpelt ein Zug. Dunkle Stadt träumt ihre eigenen Geschichten.

Just in case you missed it......
arte.tv/de/videos/0370…

Später rasen Wolkengeister am bleichen Vollmond vorbei in die Ferne. Kaltes Licht liegt auf den Dächern, Nacht umschließt wieder Viertel, Gedanken, Träume. Schritte überall, auf der Straße, auf der Treppe, in der Wohnung nebenan. Nur ganz langsam kommt der Tagespuls zur Ruhe.

Die Farbe des Himmels hat sich nicht verändert seit vor dem Schlaf. Wind zwischen den Häusern. Das Viertel verbirgt das wenige Licht hinter Vorhängen, dunkel liegt noch die Straße. Unordnung in Heimbüro und Gedanken. Erster Kaffee, danach wird sich der Tag finden. Habt es ruhig!

Eine quietschende Balkontür schreckt auch die Höfe aus frühen Träumen. Irgendwo verklingt Fernsehmusik. Letzter Glühwein, erkaltet und wohl verdunstet. Abendwind schüttelt Staub von den Zimmerpflanzen. Der Geist hat kurz die Zeit verloren. Zumindest bleibt Wärme für die Nacht.
Miguela diaspora
Poétique... ❤


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Abendreisen. Von hier nach anderswo.

6244638

Irgendwann verschwindet das Grau wieder in Nacht. Kerzen flackern am Fenster, in der Wohnung nebenan rauscht Wasser in die Badewanne, Kinder lachen. Montag am Horizont, vertrautes Gefühl zu immer gleicher Zeit. Und Suche nach einem Mond in den Lichtresten unter dem Stadthimmel.

Vom Laufen durch Schnee und Eis, bis der Geist eins wird mit der offenen Weite und die Gedanken irgendwo am Weg zurückbleiben...

6241401
Miguela diaspora
+++++++++++ 💙

Fragmente von Schlaf in einem kalten Pastellmorgen. Leer und still die Straße, die Stadt hat noch keine Stimme heute. Zerbrochene Flaschen auf dem Bürgersteig, Bier ist verlaufen und zu einem unförmigen Stern gefroren. Alles erwacht nur langsam. Kommt ruhig in den Sonntag!


Später. Gedanken ohne Ziel, Träume ohne Fantasie treiben durch die sternklare Nacht. Irgendwo schafft es Musik aus geschlossenen Fenstern in die Freiheit. Das Licht des Parkplatzes ist so kalt wie die Luft zwischen den Häusern. Dazu Neonblau in der Kneipe. Der Rest Tag gefriert.


la personne avec trois lunes

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Sinking into this. For a moment.
Different colours different nights.
m.youtube.com/watch?v=V22WJh…

Samstagabend. Asphaltstadt. Gegenüber schwitzt ein junger Mann auf dem Fahrrad im Wohnzimmer, ein großer Bildschirm flimmert Leben in den Raum. Auf dem Balkon daneben brennt ein Windlicht. Davor: Struppiges Selbstporträt, schemenhaft auf trübem Fenster. Temporäre Entfremdung.

Lime and limpid green, a second scene
A fight between the blue you once knew.
Floating down, the sound resounds
Around the icy waters underground...

m.youtube.com/watch?v=zz3oqZ…

Dann verschwand Dunkelheit schnell, wie sie kam. Hinter dünnen Wolkenschleiern färbt sich der Himmel blassblau. Dazwischen eine Ahnung von Sonne. Alles fühlt sich spät an heute. Trotzdem gehört die frühe Stunde vor dem ersten Kaffee fast allein den Krähen. Habt es ruhig heute!

Schatten der Nacht über allem, aber der Freitag lässt nicht los. Da ist noch Wein in der Flasche. Die Kerzenflamme tanzt im Wind. Jetzt: Worte niederschreiben und ins bodenlose digitale Dunkel fallen lassen. Kein Echo, kein Aufschlag. Und dann: Warten.


Etwas später...

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Tag geht, Ruhe blieb fern. Das Auge hält sich an Mustern in grauen Bäumen fest, am Dreck des letzten Jahres auf dem Fenster des Heimbüros, an den strukturlosen Wolken. Keine Sonne, kein Schnee. Zeiten schlammiger Wiesen in einem trüben Winter.

Not forgetting what it means to dream.
youtube.com/watch?v=jGALJw…
(... washed into my playlist again, most likely to not let my go again for a while ...)


Und jetzt stellt Euch mal vor, Freifunk wäre weiter verbreitet und würde gleich diverse Dienste für die Zivilgesellschaft mitliefern - mehr Souveränität ginge fast gar nicht… plus.tagesspiegel.de/berlin/eine-st…

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Aufschrecken aus den Träumen. Innere Ruhe kommt nur langsam wieder. Zu früh der Tag für Sonne, zu früh das Jahr für Meer. Schwerer Verkehr in der Straße, Tassen klappern im Küchenregal. Einzelnes Licht, fern, hinter den Höfen. Freitag, der Morgen ist eigen. Habt ihn freundlich!


Der Tag blieb laut. Hubschrauber unter rostbraunem nächtlichen Zwielichthimmel. Stimmen vor der Kneipe, rauh und verstörend, dazwischen klirrende Flaschen, der Hund mit dem blinkenden Halsband wechselt die Straßenseite. Geschlossene Fenster, Bildschirmlicht. Nähe und Ferne.


Der Nachmittag mischt Wolken in die Farben früher Dämmerung, während Nachbars Kinder im Hausflur lachen. Nochmal Konzentration fassen, Gedanken bündeln, das Kalenderblau langsam ausbleichen. Kurz die Augen schließen. Wieder einmal mehr duftet das Viertel unzeitig nach Frühling.

Sommer in Verlängerung... und er hat Worte gefunden. Wie gehabt. Zu viele Gedanken, zu wenig Struktur. Abwegig, ungeordnet, nervig, anstrengend. Aber mit Musik, Bienen und einigen anderen Tieren.
dm.zimmer428.net/2021/09/sommer…
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